Der Begriff Slow Dentistry ist eine neue Herangehensweise in der Zahnheilkunde, die auf der Zeit basiert, die für die Betreuung von Patienten aufgewendet wird. Dieses Novum umfasst ein Gespräch, die Einführung in die erforderlichen Eingriffe unter Berücksichtigung der Wünsche des Patienten und anschließend die Durchführung der notwendigen therapeutischen Maßnahmen, die unter anderem auch so lange durchgeführt werden, um eine qualitativ hochwertige Leistung sicherzustellen. Ein solcher Ansatz verringert die Möglichkeit von „Überraschungen“ während der Eingriffe und wirkt Angstzuständen in der Zahnarztpraxis entgegen, die bei den Patienten ohnehin in einem zu großen Maße vorhanden sind.

Auf jeden Patienten wird individuell eingegangen, seine Wünsche werden ernstgenommen, der Behandlungsablauf wird besprochen und der günstigste Ablauf der Eingriffe geklärt, womit ein besonderes Augenmerk auf Qualität und Langlebigkeit gelegt wird. Schnelligkeit ist keine Tugend, wenn sie mit Qualitätsminderungen einhergeht.

Darüber hinaus bezieht sich diese Herangehensweise auch auf die Hygienemaßnahmen, die jeweils zwischen den Patienten angewendet werden, aber natürlich auch für die vollständige Reinigung, Desinfektion der Geräte und Räume sowie die Sterilisation der Instrumente. Nach jedem Patienten wir eine Pause gemacht, die der Hygiene am Arbeitsplatz gewidmet ist, und die dafür sorgt, dass sterile Instrumente für den nächsten Patienten bereitstehen.

Das Wartezimmer ist als sehr angenehmer Ruheraum konzipiert, in dem sich sowohl der Begleiter des Patienten, als auch der Patient selbst aufhalten kann.

Dieser Ansatz ermöglicht es uns, voll und ganz auf unsere Patienten eingehen zu können, ohne dass dabei Stress entsteht. Dies hat für beide Seiten Vorteile und begünstigt eine hohe Effizienz und Qualität. Diese Herangehensweise ermöglicht es „nichts zu überstürzen“, und gemäß den Berufsgrundsätzen zu arbeiten, also so wie es normalerweise sein sollte.